Das 1 x 1 des Arbeitsrechts

Das Arbeitsrecht ist eine ganz eigene Rechtsmaterie mit einer Vielzahl von Formvorschriften und Fristvorschriften. Es gibt unzählige Stolperfallen. Deshalb ist gerade hier der Spezialist als Berater gefragt.

Drei Problempunkte kehren immer wieder:

Patentrezepte für die Beantwortung dieser Fragen gibt es nicht. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Häufige Fehleinschätzungen zeigen die Beispielfälle.

Zwei Beispielsfälle

Das Arbeitsrecht hilft nur dem Arbeitnehmer und vor dem Arbeitsgericht verliert immer der Arbeitgeber. Falsch!
Eine gut vorbereitete personelle Maßnahme lässt sich durchsetzten. Die unternehmerische Entscheidungsfreiheit wird - richtig umgesetzt - weder durch Arbeitsgesetze, noch durch die Arbeitsrichter angegriffen.

Bei einer Kündigung, speziell aus betriebsbedingten Gründen, muss immer eine Abfindung gezahlt werden. Falsch! Auch wenn viele Kündigungsschutzprozesse durch die Aufhebung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung enden, so besteht in der Regel kein Anspruch auf eine Abfindung. Das ist vielmehr Verhandlungssache.


Die Vorbereitung

Gerade im Arbeitsrecht besteht eine große Unwissenheit. Schleicht sich dann beim Arbeitgeber auch noch ein Formfehler oder beim Arbeitnehmer ein Fristversäumnis ein, kann alles schon an den hohen formalen Hürden des Arbeitsrechtes scheitern.

Wichtig ist beim Arbeitgeber immer eine frühe sorgfältige Vorbereitung aller personellen Maßnahmen. Der Arbeitnehmer sollte sich ebenfalls rechtzeitig beraten lassen. So kann er nicht nur Fristen einhalten, sondern auch seine Rechtsposition verbessern. Daher gilt im Arbeitsecht immer: Fragen Sie den Spezialisten frühzeitig um Rechtsrat.


Die Kosten

Die Anwaltskosten im Arbeitsrecht sind überschaubar. Die Gebühr für eine Erstberatung beträgt maximal 190,00 EURO zzgl. Umsatzsteuer.

Im Prozess fallen natürlich höhere Anwaltsgebühren an. Diese sind abhängig vom jeweiligen Streitwert und ergeben sich aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Es gibt auch die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe. Sehr sinnvoll kann auch eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrechtsschutz sein.

Die Kosten sind im Verhältnis zum möglichen Schaden bei einem fehlerhaften unvorbereiteten Vorgehen als gering einzustufen.

Noch Fragen? Weitere Infos in den Rechtstipps.